Eine künstlerische Entwicklung beginnt. Nachdem im früheren Beruf die Kreativität liebend gerne mit Schokolade und Marzipan ausgelebt wurde, fehlte in der kaufmännischen Tätigkeit die Möglichkeit des Schöpferischen.
Durch die Auseinandersetzung mit der Kunst und der Bildhauerei entstanden erste Plastiken und Skulpturen, aus Ton modellierte Figuren, teilweise naturalistisch oder auch schon abstrakt. Erste Arbeitsversuche mit Speckstein, Alabaster und Gasbeton fanden statt: meist harmonische, schön geschwungene Gebilde, einige im Zusammenspiel mit einer Kugel.
Bei Gerd Helmers, Badenweiler (D), ermöglichte der erste Bildhauerkurs eine vertiefte Erfahrung im Umgang mit dem Material Stein und dem Leben eines Bildhauers. Organische Skulpturen entstehen und die Kunst wird ein wichtiger Bestandteil des Lebens.
Freies Arbeiten mit Stein folgt in den Jahren danach. Meist im Keller oder bei schönem Wetter hinter dem Haus. Ein richtiges Atelier fehlt noch.
Verschiedene Kurse an der Volkshochschule in dreidimensionalem Gestalten erlaubten Arbeiten mit weiteren Materialien. Skulpturen aus Gips, Draht, Stein- und Mineralgüsse entstanden.

