Die künstlerische Auseinandersetzung geht weiter. Ohne die Kunst und das kreative Schaffen ging es nicht mehr. Erste Arbeiten wurden in Holz erschaffen. Auch die Dimensionen wurden durch den Bezug eines eigenen Ateliers grösser.
Immer mehr trat auch die Umwelt- und Naturzerstörung als Thema auf. Zu diesem Zeitpunkt entstehen mehrere Holz Skulpturen. Zum Beispiel „Die Schutzsuchenden“ und der „Hüter des Ichs“ widerspiegeln dieses Thema. Beide entstanden aus Bäumen, welche für moderne Häuser und grosse Überbauungen, Platz machen mussten.
Themen wie „billigst um jeden Preis“ bekommen in der Gesellschaft immer mehr Gewicht. Dies ist ein Beispiel, welches zu vertieften Gedanken führte, ob es nicht doch einen wichtigeren Weg gebe, das Leben zu gestalten. Die Gedanken spielten, wie man sich gegen den allgemeinen Sog der Konsumgesellschaft stemmen kann. Der Drang bestand, den begonnenen Weg der Kunst unbedingt weiter zu gehen und zu verstärken. Einerseits in der Lebensmittelindustrie den Brot-Job zu haben und nebenbei mit der Kunst gegen die gesellschaftlichen Ströme zu arbeiten, ging einfach nicht mehr auf. Um der Arbeitswelt in der Industrie und den alten eingefahrenen Strukturen den Rücken zu kehren, brauchte es aber Mut…

